Wie wir Sulzbach sehen

Von Irene Weber

Kirche und Obstbaum zu Sulzbach

Wenn wir Ettlingen hinter uns lassen und in Richtung Rastatt fahren, sehen wir Sulzbach, unsere geliebte Heimat, mit der neuen Kirche, angestrahlt von der Abendsonne, fernab vom Lärm der Straßen.

Wie Schutz suchend schmiegt sich das Dorf an den nahen Wald, den Sulzberg.

Das kleine Kirchlein (1781), das Rathaus aus dem Jahr 1736, die ehemalige Schule (1871) und die schmalen Straßen prägen das Ortsbild.

Viel hat sich in den letzten 30 Jahren verändert. Schmucke Häuser und einige wenige renovierte Fachwerkhäuser grüßen den Besucher. Wie vor Jahren gibt es auch heute noch Wiesen mit vielen Obstbäumen, eine wahre Wonne in der Blütenzeit. Das ist Sulzbach, unser geliebtes Dorf.

 

 

Herr Heinrich Polensky war von 1952 bis 1969 Dirigent des Musikvereins Sulzbach. Zum Abschied aus Sulzbach komponierte und schrieb er im Jahr 1968 die...

 

Hymne an Sulzbach

 

Dort wo am grünen Waldessaum

ein Rehlein lugt hervor

lockt mich ein froher Jugendtraum

zum Bergeshang empor.

 

Vom Kirchlein führt der Wanderweg

zur wald’gen Höh‘ hinaus,

wo meiner Kindheit traut Geheg

grüßt mich mein Elternhaus.

 

Da denk ich immerfort

Hier ist der schönste Ort:

Sulzbach, liebes Sulzbach mein,

die Welt ist ja so weit, so weit

Nur du sollst meine Heimat sein,

Dein bleib ich allezeit!

 

Abschiedskomposition v. Heinrich Polensky im Jahr 1968